Monat: September 2014

Soeben erschienen: Roman Israels Debütroman „Caiman und Drache“

cover caiman19_kleinWas machen Lesebühnenautoren eigentlich in ihrer Freizeit? Romane schreiben zum Beispiel. Lesebühnenmitglied Roman Israel hat gerade eben seinen Debütroman „Caiman und Drache“ im Wiener Luftschacht Verlag rausgebracht. Schaut da unbedingt mal rein! Es lohnt sich. Hier mal der Klappentext:

Oberschlesien in den 1920er-Jahren: In der zum Deutschen Reich gehörenden Region entbrennt ein Volksaufstand, dessen Ziel der Anschluss an die Zweite Polnische Republik ist. Auch das verschlafene Dorf Braschowitz wird von den Unruhen erschüttert. Brücken werden gesprengt. Menschen verschwinden. In den Hinterzimmern der Amtsstuben laufen halbseidene Geschäfte. Eines Morgens wird die Leiche von Pfarrer Ogurek im Steinbruch gefunden. Der beleibte Kriminalbeamte Ferch untersucht den Fall, doch er stößt auf jede Menge Ungereimtheiten – und auf das Misstrauen der Dorfbewohner. Und es wird weitere Tote geben.

Vor diesem Hintergrund entspinnt sich die Geschichte um die Zwillinge Karl und Alois Storch, die beide dieselbe Frau lieben, die geheimnisvolle Dorfschöne Malwina. Sie kann sich für keinen entscheiden, spielt sie gegeneinander aus und macht aus Brüdern Rivalen. Dann bricht der Vorabend des Zweiten Weltkrieges an und die drei verlieren sich aus den Augen. Werden sie sich wiedersehen?

Roman Israel fängt in seinem Debütroman Caiman und Drache die ganz besondere Atmosphäre zwischen Angst und Aufbruch ein, die während der Zwischenkriegszeit in der deutsch-polnisch-tschechoslowakischen Grenzregion geherrscht haben muss. Dabei spürt er scheinbar mühelos die Komik auf, die in jedem noch so dramatischen Ereignis zu finden ist.

Luftschacht Verlag Wien 2014
Hardcover; Ebook (epub)
ISBN (Print) 978-3-902844-43-9

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